– -Shootingreise nach Kärnten (Österreich)

 Auf geht die Reise - 950 km

Getreu dem Motto - "Für ein gutes Foto ist kein Weg zu weit" - ging es Donnerstag um 4 Uhr morgens los. Nach einer durchwachsenen, 8 stündigen Fahrt kam ich endlich in Kärnten an.

 

 

 

 

 

 

 

Eine Unterkunft hatte ich vorab nicht gebucht, so ging es erstmal zum Geheimtip für Kärnten, dem Gasthaus-Pension Zenkl  um nach einem Zimmer zu fragen, wo ich direkt fündig wurde. Vielen Dank an dieser Stelle an das freundliche Team "Zenkl".

 

 

 

 

 

 

 

Abends traf ich mich dann mit Julia zum ersten Shooting in Österreich. Eine passende Location war schnell gefunden. Ein altes Flussbett diente uns zusammen mit der untergehenden Sonne als perfekte Location.

Weiter ging es für uns am Freitag. 4.30 Uhr klingelte der Wecker. Um 5 traf ich mich mit Julia, damit wir gemeinsam nach Klagenfurt fahren konnten um die anderen Mädels zu treffen.

Nach einer kurzen Begrüßung in Klagenfurt fuhren wir dann ca. 1 Std. nach Tarvis in Italien zu einem alten Bahnhof. Wenn ich sage alter Bahnhof, meine ich ein völlig intaktes Gebäude, welches wohl Tage zuvor erst verlassen worden ist. Der letzte Mitarbeiter machte anscheinend das Licht aus, schloss ab und ging. Unvorstellbar, dass dieses Gebäude nicht weiter genutzt wird, aber so ist es wohl.

 

 

 

 

 

 

 

Gegenüber diente uns als Location ein altes, nicht mehr genutztes Hotel. Auch hier war ich wieder überrascht, dass weder Fenster noch Türen zugenagelt waren, wie es in Deutschland immer der Fall. Auch gab es kein Vandalismus oder ähnliches. Ein kurzer Blick durch eine offen stehende Tür bestätigte den Eindruck. In der alten Küche standen die Töpfe noch auf dem Herd. 

 

 

 

 

 

 

 

Glücklicherweise begleitete uns Daniela, die jetzt anfing, die 3 Mädels passend zu schminken. An der Location boten sich die Abendkleider der Mädels an und so machten wir uns an Werk.

Ich fotografierte sowohl im Schatten, wie auch in der direkten aufgehenden Sonne. So ergaben sich ganz einfach unterschiedliche Bildlooks. Die anfängliche Skepsis - ich hatte von Susi und Kathy bisher nur Bilder gesehen - verflog schnell. Die Mädels machten ihren Job großartig, so dass schnell die gewollten Bilder entstanden. 

Gegen 9.30 Uhr hieß es: Kaffee trinken

Anschließend machten wir uns auf den Weg zur nächsten Location. Wieder ein "Lost Place", welches nicht verschandelt war. Allerdings muss ich dazu sagen, dass auf einmal ein Bewohner des Hauses aus dem Fenster schaute. Also doch kein "Lost Place". Nach kurzem Gespräch und Erklärung von Julia, was wir dort machten, hatte der nette Italiener nichts dagegen, dass wir weitermachten. Quickshooting mit 3 Mädels. Ich wollte mir für die einzelnen Shootings nur 15 Minuten Zeit geben um etwas den Druck zu erhöhen. Julia, Katharina und Susi werden wohl erst jetzt davon erfahren, da ich das nicht angekündigt hatte. Mit super Bildern im Gepäck ging es dann zur vorerst letzten Location.

Laghi di Fusine

2 wunderschöne Bergseen standen zur Wahl als Shootinglocation. Der obere See war nicht so überlaufen von den Touristen, somit fiel die Wahl auf diesen.

Das Euqipment wurde ausgepackt, die Shootingthemen besprochen und schon ging es los. Die Mädels durften ihr Outfit wählen. Somit war sicher gestellt, dass auch Ihre Fotowünsche umgesetzt werden.
Nach einer kurzen Mittagspause machten wir noch Fotos mit meinem Fallschirmen. Wie sich herausstellen sollte, war das mit dem Bergpanorama eine super Idee.

Ganz kurzfristig entschied ich zusammen mit der lieben Daniela, unserer Visagistin an dem Tag, dass wir als Dank noch ein Shooting an dem Flussbett machen, wo Tags zuvor mit Julia schon gewesen bin. Also machten wir uns auf den Weg zurück nach Österreich.

Der Tag endete für mich um 20 Uhr. Fix und fertig wollte ich nur noch schlafen um am nächsten Morgen den Heimweg anzutreten. Leider machte mir die gute Küche und die Gastfreundschaft meiner Unterkunft einen Strich durch die Rechnung. Mein Zimmer lag über der sehr gut gefüllten Sonnenterasse, wo alle Gäste ausgiebig feierten.

Bis 22 Uhr war an schlafen nicht zu denken. Da entschied ich mich kurzer Hand den Hemweg von 950 km anzutreten. Die Koffer schnell gepackt und ins Auto gebracht und schon ging es los. 

Mit kleinen Pausen und mehreren Versuchen im Auto zu schlafen war das Abenteuer Österreich am Samstag morgen um 9.30 Uhr beendet als ich wieder zu Hause auf dem Hof einparkte.

Fazit: Einmal und nie wieder! Ich habe es nicht bereut die Reise zu machen, aber würde es wohl so nicht wieder machen. Lange Autofahrten allein habe ich genauso unterschätzt wie das mehr als 12 stündige Shooting in Italien. Mit viel Freude denke ich zurück an die Reise und plane für nächstes Jahr schon die nächste Reise, die unterschiedlicher nicht sein kann. Mehr dazu aber nächstes Jahr.

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