– -Dessouskalender 2015

Dessouskalender 2015 mit Sissy D.

Motiviert von dem Erfolg des Aktkalender zugunsten des Tierschutzes in Duderstadt, wollte ich wieder ein wenig Zeit investieren um für einen guten Zweck spenden zu können.

Ein wenig Zeit....

... hat ja jeder, aber dieser Kalender sollte ziemlich viel Zeit in Anspruch nehmen. Als erstes machte ich mir Gedanken, was für ein Thema der Kalender bekommen soll. Akt kam gut an, aber ein bisschen verdeckter sollte es werden. Auch war mir im Jahr zuvor der Aufwand recht hoch so viele Mädels zu finden, die mitmachen bei dem Projekt. Somit viel die Entscheidung auf ein Model in Dessous zu fotografieren. Aber wo?
- Im Studio? Hatten wir das Jahr zuvor.

-Homeshooting? Nee, das würde lange dauern bis Model und Wohnung zusammen passen.

Also eine Ferienwohnung und ein passendes Model. Das sollte ja recht einfach sein. Naja, was ist schon recht einfach. Ferienwohnungen in seiner Heimatstadt kennt wohl kaum jemand. Also die Jungs von Google ausfragen. So viele Ferienwohnungen gibt es wirklich in Duderstadt? Ich konnte es kaum fassen. Viele waren leider schlecht aufgeteilt oder zu dunkel. Dann stieß ich auf die Seite von Greencastle-Ferienwohnungen und war sofort begeistert. Nach einem Ortstermin stand fest, diese Wohnung sollte es sein. Puh, Aufgabe eins ist geschafft. Fehlt noch das Model.

Ich habe dann wochenlang in zahlreichen sozialen Medien und auf Modelseiten geschaut und Anfragen geschrieben. Entweder waren die Models bis zum Jahresende ausgebucht oder hatten so hohe Gagenvorstellungen, dass ich befürchten musste, dass nichts zum Spenden überbleibt. Als ich kurz vorm Verzweifeln war, kam die positive Antwort von Sissy D. Sie war mit allen Details einverstanden und kürzte ihre Gage sogar, als sie den Verwendungszweck vom Kalenderverkauf erfuhr. Wahnsinn! Jetzt sollte alles ganz einfach werden, oder?

Jetzt musste nur noch ein Termin gefunden werden an dem die Ferienwohnung frei war, Sissy als Model und Lisa als Visagistin Zeit hatten. Ich fügte mich einfach allen Terminvorschlägen, Nach einigem hin und her war auch ein Termin gefunden. Ich spielte hierbei nur den Vermittler.

Da jetzt alles feststand, bräuchte ich nur noch die Fotos machen. Das dachte ich zumindest bis ich von dem Wasserschaden in der Ferienwohnung erfuhr. Das kann doch nicht wahr sein! So eine Sch....!

Also alles von vorne. Ich wollte das Projekt unbedingt durchziehen. Zufällig erfuhr ich von einer Ferienwohnung im "Forsthaus Hübenthal". Da es meine letzte Chance war, so kurz vor dem Termin fuhr ich direkt hin und stellte zuerst mich und dann das geplante Projekt vor. Thomas, der Eigentümer war nicht gleich Feuer und Flamme, so dass ich ihn ein wenig überzeugen musste. Als er endlich zustimmte, erfuhr ich, dass die Wohnung gar nicht möbliert sei, denn der ehemalige Koch, der dort wohnte ist gerade ausgezogen. Sollte mich das jetzt schocken? NÖ!! Die paar Möbel kriege ich auch noch besorgt und in das 2. OG getragen! 
Da ich im Studio schon einige Möbel und Dekokrams hatte und mir einen Teil in der Familie zusammensuchen konnte, brauchte ich bei Ikea nicht mehr ganz so viel einkaufen. Egal, für das Projekt mache ich jetzt alle möglich, dachte ich mir. 

Der Tag rückte näher.

Am Freitag vor dem Shooting lud ich meinen Anhänger voll und dank einiger Hilfe waren die Möbel auch schnell in die Wohnung getragen. Thomas schüttelte jedes Mal, wenn wir an ihm vorbeikamen den Kopf. Für ihn war der Aufwand völlig unverständlich. *lach*

Samstag war dann endlich der Tag. Mit etwas Verspätung konnten wir starten. Zu dem Team gesellte sich noch meine Frau Melli, die ganz gespannt war, wie so ein Shooting abläuft.
Nach knapp 8 Std. Shooting incl. kleinen Pausen waren dann alle Bilder im Kasten und wir fuhren alle glücklich nach Hause, wo ich direkt ins Bett gefallen bin. Das war die richtige Entscheidung, schließlich musste die Wohnung Sonntag wieder ausgeräumt werden. 

Was war das für ein Wochenende?

Nach der Bildbearbeitung und erstellen des Kalenders musste dieser nur noch verkauft werden. Das Tageblatt spielte leider als Werbemittel nicht mit, genauso durfte er dort im Laden nicht verkauft werden ohne Gewinnbeteiligung. Schade!
Also musste Werbung über die solzialen Medien gemacht werden. Hierbei war ich wieder sehr froh, dass ich Sissy gewählt hatte als Model. Sie beteiligte sich bei der Werbung und verkaufte sogar ihrem Chef 40 Kalender. Insgesamt kamen 600 € Erlös zusammen. Dieser wurde dem "Katholischem Kindergarten St. Johannes" in Westerode Zweckgebunden für Spielgeräte auf der Außenanlage gespendet.

Nachtrag: Jetzt wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass viele denken, ich hätte das Geld nur an den Kindergarten gespendet, damit meine Tochter einen Kindergartenplatz bekommt. Zur Info: Die kleine Maus, war zum Zeitpunkt des Kalenders noch gar nicht in Planung. Genauso müsste man allen Brautpaaren, die ihre Kollekte dem Kindergarten spenden, den gleichen Vorwurf machen. 

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